Adolf RadingGeboren am 2. Februar 1888 in Berlin, gestorben am 4. April 1957 in London.

Rading studierte an der Baugewerkschule in Berlin. In den Jahren 1911–1914 arbeitete er im Büro von August Endell in Berlin. Ab 1919 unterrichtete er Architektur an der Akademie für Kunst und Kunstgewerbe in Breslau, ab 1923 als Professor (bis zur Schließung der Akademie im Jahr 1932). 1926–1933 betrieb er zusammen mit Hans Scharoun ein Architekturbüro in Berlin. Rading nahm an vielen Architekturwettbewerben teil. 1933 wanderte er nach Frankreich aus. In den Jahren 1936–1950 war er als Architekt in Palestina tätig (ab 1943 als Stadtarchitekt in Haifa). 1950 siedelte er nach London über. Er war Mitglied im Bund Deutscher Architekten, im Künstlerbund Schlesien, im Deutschen Werkbund, im „Ring”, im Bund für Heimatschutz u.a.m.



Wichtige Projekte und Bauten:

  • 1921 – eigenes Haus in der Stifterstraße 4 in Breslau
  • 1922–1925 Entwurf und Bau von Reihenhäusern in der Oranienstraße und Fehrbellinstraße in Breslau
  • 1925 – Beginn des Umbaus der Mohrenaphoteke am Blücherplatz in Breslau.
  • 1925–1927 –Freimaurerloge “Odd-Fellows” in der Kürassierstraße in Breslau
  • 1927 – Einfamilienhaus in der Werkbund-Siedlung Weißenhof in Stuttgart, Entwurf eines Hauses für Dr. Kriebel in der Mozartsstraße in Breslau.
  • 1928 – nochmaliger Umbau des Hauses am Blücherplatz, zusammen mit Hans Leistikow
  • 1929 – Teilnahme an derAusstellung „Wohnung und Werkraum” – WUWA in Breslau, in diesem Rahmen Bau des Mehrfamilienhauses Nr. 7, Uechtritzweg 2b
  • 1929–1930 – Einfamilienhaus für Dr. Rabe in Zwenkau bei Leipzig
  • 1932 – Wohnhäuser in Berlin-Lichtenberg