Die Umgebung
Die Siedlung WuWA ist stadträumlich mit dem Gebiet um die Jahrhunderthalle und den Zoologischen Garten verbunden, das als “Freizeitzone” – neben dem Bereich des zentralen Markts und dem Gebiet um das Stadion – zum wichtigsten Austragungsort für Großveranstaltungen entwickelt wird und darüber hinaus ein vielfältiges Angebot im Bereich Kultur, Business, Unterhaltung und Erholung zu bieten hat. Die Jahrhunderthalle selbst wurde 2006 in die Weltkulturerbe-Liste der UNESCO aufgenommen – die Nachbarschaft zu diesem prominenten Bauwerk wird sicherlich auch zur Bekanntheit der Siedlung bei Bewohnern und Touristen beitragen und bei vielen das Interesse an der Architektur der Moderne wecken.

Jahrhunderthalle.
Die Jahrhunderthalleist ein herausragendes Bauwerk, das als Stahlbetonkonstruktion Architekturgeschichte schrieb. Entworfen vonMax Berg, wurde es 1911-1913 auf dem Messegelände gebaut als multifunktionelle Hallefür Ausstellungen, Konzerte, Aufführungen u.ä. Der Zuschauerraum ist zentral angeordnet, mit einem umfassenden Rundgang, der in die höheren Stockwerke führt und mit den 4 Absiden verbunden ist. Der Haupteingang liegt gegenüber dem ehemaligen Eingangs zum Ausstellungsgelände. Die Konstruktion der Jahrhunderthalle ist aus Stahlbeton. Die Kuppelhat 65 m Durchmesser und ist 42 m hoch. Das Dach hat eine Terrassenform mit einem Laternenabschluß. Die Nutzung der Jahrhunderthalle ist nach wie vor unverändert. Nach dem 2011 abgeschlossenen Umbau verfügt der Zuschauerraum über Sitzplätze für 6,5 Tsd. Zuschauer und Stehplätze für 10 Tsd. Zuschauer. Seit 2006 ist die Jahrhunderthalle in die Weltkulturerbeliste der UNESCO eingeragen.
(Quelle: LeksykonArchitekturyWrocławia, 2011)

(Quelle: LeksykonArchitekturyWrocławia, 2011)
www.halastulecia.pl

Breslauer Kongresszentrum
Breslauer Kongresszentrum (WCK), das Regionale Zentrum für Business-Tourismus, ehem. Restaurant-Pavillon. Das Restaurantgebäude wurde 1911 von Max Bergentworfen und bildet bis heute eines der wichtigsten Elemente des ehemaligen Ausstellungsgeländes.Es liegt auf der Achse zwischen der Jahrhunderthalle und der Pergola. Heute befindet sich hier das größte Kongresszentrum in Wrocław.
(Quelle: LeksykonArchitekturyWrocławia, 2011)

Pergola.
Die Pergolawurde von Hans Poelzig entworfen und Anfang des 20. Jh. gebaut.Sie umfasst das in Form einer Halb-Ellipse gestaltete Wasserbecken un besteht aus zwei Reihen von Stahlbeton-Säulen, mit einem Gitterdach abgeschlossen und mit Wein bewachsen. Die Pergola verbindet architektonisch das Ensemble der Jahrhunderthalle mit dem Park Szczytnicki.
(Quelle: LeksykonArchitekturyWrocławia, 2011)

Multimediabrunnen.
Der Brunnen ist mit seiner Fläche von ca. 1 ha der größte in Polen und einer der größten in Europa. Er entstand beim Umbau des Wasserbeckens, den Hans Poelzig 1912 für die Jahrhundertausstellung plante. Die feierliche Eröffnung fand am 4. Juni 2009 anläßlich des 20. Jubiläums der freien Wahlen in Polen. Im Wasserbecken sind 800 Lichtpunkte angebracht, und 300 Wasserdüsen verschiedener Form – schäumend, dynamisch, nebelbildend, punktartig, in Palm- bzw. Geysirform– sprühen das Wasser auf bis zu 40 m Höhe. Auf dem über 700 m2großem Wasserbildschirm können über einen Beamer und Laser, bei Wassersound und Musik, künstlerische Lichtanimationen gezeigt werden. Direkt daneben befindet sich ein interaktiver Brunnen für Kinder.
(Quelle: www.wroclawskafontanna.pl; LeksykonArchitekturyWrocławia, 2011)

Pavillon der 4Kuppel
(ehem.Pavillon der Historischen Ausstellung) wurde 1913 von Hans Poelzig entworfen. Seiner Funktion als Museumsbau passte man die Raumaufteilung und die Belichtung an. Die Anlage ist symmetrisch und axial, seine 4 Kuppeln sind das markanteste Element des Baus. Im Inneren befindet sich ein Innenhof, mit einem Garte und der Pallas-Athena in dessen Mitte. Zur Zeit wird das Ensemble saniert. Nach Abschluss der Arbeiten wird hier das Nationalmuseum seine Sammlung zeitgenössischer Kunst zeigen. Die Eröffnung ist für das erste Quartal 2016 geplant. Neben einer Dauerausstellung sind auch Zeitausstellungen und Veranstaltungen im überdachten Innenhof geplant.
(Quelle: LeksykonArchitekturyWrocławia, 2011)

Japanischer Garten.
Der Japanische Garten wurde 1913 im Park Szczytnicki angelegt als einer der sogenannten Themengärten, die anlässlich der Gartenausstellung entstanden. Die Idee dazu lieferte Fritz von Hochberg, der die japanische Gartenkunst populär machen wollte. Nach der Ausstellung blieb der Japanische Garten beinahe unverändert. Mit der Zeit waren die Abnutzungserscheinungen groß und so erarbeitete man 1995 unter der Leitung von Prof. IkuiNishikawa aus Tokio einen Sanierungsplan, der 1996-1997 realisiert wurde. Die Überschwemmung im Juli 1997 verursachte so große Schäden, dass eine erneute Renovierung notwendig wurde. Diese dauerte bis 1999 roku. Im Japanischen Garten findet man mehrere Arten eines traditionellen japanischen Gartens: eines öffentlichen Gartens, eines Wassergartens, eines Teegartens und eines Kiesgartens.
(Quelle: LeksykonZieleniWrocławia, 2013)

Park Szczytnicki.
Die Anfänge des Parks reichen bis in das Jahr 1854 zurück, als die Gemeinde die Fläche für einen Park zur Verfügung stellte. Charakteristisch für den Szczytnicki Park sind die vielen Veränderungen, denen er im Laufe der Zeit unterzogen wurde – anders als die übrigen Parkanlagen aus dem 19. Jh. in Wrocław. Auch die vielfältige Nutzung der umliegenden Gebiet trug dazu bei – hier entstand der Zoologische Garten, die Pferderennbahn, die Radrennbahn, der Botanische Garten, das Ausstellungsgelände. So wurde die Erholungsfunktion des Parks mit anderen Nutzungen vermischt und ergänzt. Dies und auch das hohe künstlerische Niveau, das die Gartenarchitekten, Architekten und Bildhauer umsetzten, machten den Park zum hervorragendem Werk der Garten- und Architekturkunst.
(Quelle: LeksykonZieleniWrocławia, 2013)

Zoologischer Garten.
Der 1865 gegründete Zoologische Garten galt zunächst als eine der führenden Einrichtungen dieser Art. trotzdem musste er zweimal geschlossen werden:zunächst wegen der Krise nach dem 1. Weltktrieg, zum zweiten Mal wegen der im 2. Weltkrieg entstanderer Schäden. Heute beherbergt der Zoologische Garten auf einer Fläche von ca. 33 ha 5000 Tiere, die etwa 900 Gattungen vertreten
(Quelle:www.zoo.wroclaw.pl; LeksykonArchitekturyWrocławia, 2011)

Afrykarium
Afrykarium– so heisst dasOzeanarium im Zoologischen Garten.Das Gebäude befindet sich noch im Bau. Nach seiner Fertigstellung wird es verschiedene Ökosysteme des Schwarzen Kontinents zeigen. In zahlreichen Aquarien und Wasserbecken wird man u.a. Korallenriffe des Mittelmeeres, Nilpferde, oder Süsswasserfische des Malawi- und Tanganiki-Sees bewundern können. Im Gebäude wird auch ein Konferenzsaal, Schulungsräume und ein Restaurant mit Aussichtsterrasse untergebracht sein.
(Quelle:a href=”http://www.afrykarium.com.pl”>www.afrykarium.com.pl)